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Nachhaltigkeit bei Holzprodukten — astkern Lexikon

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Holz ist einer der ältesten und gleichzeitig nachhaltigsten Werkstoffe der Welt. Es wächst nach, speichert CO₂ und ist am Ende seines Lebens vollständig biologisch abbaubar. Bei astkern ist Nachhaltigkeit kein Trend, sondern Grundprinzip.

Warum Holz nachhaltig ist

Holz hat einen entscheidenden Vorteil gegenüber fast allen anderen Materialien: Es wächst nach. Ein Baum bindet während seines Wachstums CO₂ aus der Atmosphäre und speichert den Kohlenstoff im Holz. Eine Tonne Holz speichert etwa 0,5 Tonnen reinen Kohlenstoff — das entspricht rund 1,8 Tonnen CO₂. Wenn dieses Holz zu einem langlebigen Produkt verarbeitet wird, bleibt der Kohlenstoff für Jahrzehnte oder sogar Jahrhunderte gebunden. Im Gegensatz zu Kunststoff (aus Erdöl), Aluminium (energieintensive Verhüttung) oder Beton (hoher CO₂-Ausstoß bei der Herstellung) hat Holz eine positive Klimabilanz. Voraussetzung ist natürlich, dass der Wald nachhaltig bewirtschaftet wird — also nicht mehr Holz entnommen wird als nachwächst. Genau das garantiert die PEFC-Zertifizierung, die bei astkern Standard ist.

Regional statt global

Ein Holzprodukt ist nur so nachhaltig wie seine gesamte Lieferkette. Tropenhölzer mögen schön sein, aber der Transport über tausende Kilometer und die oft fragwürdigen Erntepraktiken machen den ökologischen Vorteil zunichte. Bei astkern setzen wir deshalb konsequent auf heimische Hölzer: Eiche, Buche und Birke aus deutschen Wäldern. Unser Massivholz kommt von regionalen Sägewerken — kurze Wege, faire Bedingungen, nachvollziehbare Herkunft. Die Verarbeitung findet in unserer Werkstatt in Unterfranken statt, der Versand geht direkt von hier an unsere Kunden. Kein Zwischenhändler, kein Container aus Asien, keine anonyme Fabrik. Wer bei astkern kauft, weiß wo sein Produkt herkommt — von der Werkstatt bis zum Wald.

Nachhaltigkeit bei astkern

Nachhaltigkeit bei astkern geht über die Holzherkunft hinaus. Unsere Oberflächenbehandlung erfolgt mit natürlichen Ölen auf Leinölbasis — ohne Lösungsmittel oder synthetische Zusätze. Fräsabfälle und Sägespäne werden als Brennmaterial oder Tiereinstreu weiterverwendet. Unsere Verpackungen bestehen aus Karton und Papier, ohne Styropor oder Plastikfolie. Und weil unsere Produkte aus Massivholz gefertigt sind, halten sie Jahrzehnte — das ist die nachhaltigste Form des Konsums. Eine Bilderleiste aus massiver Eiche überlebt ein Dutzend Bilderrahmen aus Pressholz. Ein Eurobox-Deckel aus Birke Multiplex hält ein Camperleben lang. Qualität und Langlebigkeit sind der beste Umweltschutz. Mehr über unsere Werte erfährst du auf der Über uns-Seite.

Häufige Fragen

Ist es nicht besser, gar kein Holz zu verwenden?

Nein — nachhaltig bewirtschaftete Wälder profitieren davon, wenn Holz genutzt wird. Die Erlöse finanzieren die Waldpflege, und junge, nachwachsende Bäume binden mehr CO₂ als alte. Wichtig ist, dass nicht mehr entnommen wird als nachwächst (PEFC-Prinzip) und dass das Holz zu langlebigen Produkten verarbeitet wird statt verbrannt zu werden.

Woher kommt das Holz von astkern genau?

Unser Holz stammt aus PEFC-zertifizierten Wäldern in Deutschland. Wir beziehen es von regionalen Sägewerken, hauptsächlich aus Bayern und den angrenzenden Bundesländern. Die kurzen Transportwege sind Teil unseres Nachhaltigkeitskonzepts.

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